Mittwoch, 17. August 2016

Schmetterlinge

...von denen nur eine kleines Stück übrig blieb, nachdem ich diesen Maxirock aus dem Chiffon genäht hatte. Aber mit einem dünnen, farblich passenden Stück Polyirgendwas wurde noch ein Blusentop daraus.

Ich habe Größe 38 genäht, aber eine 40 wäre bei der Schulterbreite besser gewesen. Und warum der Ausschnitt so nah am Hals ist, weiß der Teufel... Gut, gibt es noch ein wenig Verbesserungspotential, wenn ich den Schnitt noch einmal nutze. Ansonsten war es ein schnelles und unkompliziertes Teil. Am längsten haben die französischen Nähte gedauert. Doch das lohnt sich, da der dünne Stoff sich sonst nicht besonders gut versäubern lässt.


Ich habe auch mal die Kombination mit meinem Maxirock probiert - als Maxikleid sozusagen, aber das geht so wohl nicht...



...oder nur in Ferienlaune am Ostseestrand. Für den Alltag ist mir das zu viel Schmetterlingsgeflatter. Und so trage ich beide Teile doch lieber getrennt.


Zusammenfassung:
Schnitt: Rock: Modell 6 aus NähStyle Nr. 59 (Sommer 2016)
             Blusentop: Modell 112 aus Burda 4/2011
Stoff: Schmetterlings-Chiffon von Buttinette (10€/m)

Die Fotos sind an der polnischen Ostsee in Sopot entstanden.

Und weil ich schon die ganze Zeit mal bei den 12 Letters of Handmade mitmachen wollte, verlinke ich dort, weil der Buchstabe im August das S ist: S wie Schmetterlinge, Sommertop, Seeluft und Sopot.

Dienstag, 9. August 2016

Gut verstaut und verankert

Nie hätte ich gedacht, dass mir 40 Jahre nach meinem ersten Turnbeutel (der damals tatsächlich nur Sportsachen beherbergte) dieses Teil plötzlich wieder zigfach über den Weg läuft. Ganz zu schweigen von der Begeisterung meiner Kinder dafür. So habe ich bereits im vergangenen Jahr ein schlichtes schwarzes Ding für den Sohn genäht und einen Geburtstagsnähnachmittag mit Teenies veranstaltet, wo unter anderem  dieser schon ein bisschen abgeliebte Beutel meiner Jüngsten entstand:
Als zu Ferienbeginn ein Mitbringsel für eine Freundin der Tochter gesucht wurde, entstand der nächste "Gymbag" (von dem es leider kein Foto gibt) und schließlich haben wir dann gleich weiter gemacht mit einem neuen Model für den Ostseeurlaub.
Also hat meine Tochter den Stoff beim Möbelschweden ausgesucht, sich eine passende Applikation überlegt und eine entsprechende Schablone dafür ausgeschnitten und nach kurzer Einweisung an der Nähmaschine einfach losgelegt.
Übrigens eignen sich Hosenbeine von ausrangierten Jeans perfekt als unempfindliches, stabiles, farblich abgesetztes Unterteil. Für ein wenig mehr Übersicht bekam der Beutel innen noch eine Tasche mit Druckknopf.
Im Urlaub war er dann jeden Tag mit der stolzen Besitzerin unterwegs:


Das Turnbeutelnähfieber hat auch andere gepackt. Das könnt Ihr zum Beispiel bei Birgit, Julia und Milan sehen.

Verlinkt bei Creadienstag